Inspektor Barnaby setzt sich für das Hospiz Louise ein

Britische Prominenz war im Oktober des letzten Jahres zu Gast in der Alten Aula Heidelberg: Der aus Manchester stammende Schauspieler John Nettles gab dort eine geschichtliche Vorlesung zum Thema „Die deutsche Besatzung der Kanalinsel“. Nettles ist in Deutschland vor allem für seine Rolle als Tom Barnaby in der ZDF-Fernsehserie „Inspektor Barnaby“ bekannt.Die Deutsch-Britische Gesellschaft Rhein-Neckar e.V. hatte zu diesem Vortrag eingeladen und über den Verkauf von Eintrittskarten Geld zusammengetragen, das die Präsidentin der Gesellschaft Nichola Hayton zugunsten des Hospizes Louise gespendet hat. 400 Euro blieben jenseits der Unkosten über, die nun in die Sanierung und den Umzug des Hospizes Louise gesteckt werden können. (ckl)

 

 

 

 

 

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Nachbarschaftliche Unterstützung für das Hospiz Louise

„SeSpende ESPShr gerne tragen wir mit unserer Spende zum Bau dieses neuen Hauses für das Hospiz Louise bei“. Wir unterstützen das Hospiz als einen Ort, an dem die Bedürfnisse der Gäste und ihrer Angehörigen mit ihren Wünschen und Rechten im Vordergrund stehen“, so Ingo Strugulla, geschäftsführender Vorstand der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau bei der Übergabe der Spende an Frank Schöberl, den Leiter des Hospizes Louise. „Neben der finanziellen Unterstützung, die wir so dringend brauchen und für die wir sehr dankbar sind, freut uns ganz besonders, dass wir uns bei unseren neuen Nachbarn so willkommen fühlen.“

Das Hospiz Louise kann auf eine erfolgreiche Geschichte zurückblicken. Allerdings machten sich nach über 20 Jahren zunehmend räumliche Grenzen im derzeitigen Gebäude in der Kaiserstraße bemerkbar. Nach verschiedenen Überlegungen kristallisierte sich das Gebäude in der Wilhelmstraße als idealer Standort heraus. Das Hospiz Louise braucht eine Zukunft, um auch weiter schwerkranken und sterbenden Menschen in ihrer letzten Lebensphase einen Ort der Zuflucht zu gewähren und ist dringend auf weitere Spenden angewiesen.

Kirchliches Bauen zu finanzieren: Das ist die Hauptaufgabe und Stiftungszweck der ESPS. Sie ist eine der ältesten Institutionen in Heidelberg, gegründet im Jahr 1560. Die ESPS trägt die Baupflicht für 85 Kirchen und 41 Pfarrhäuser in ganz Baden. Das heißt, sie sorgt dafür, dass diese Kirchen und Pfarrhäuser immer wieder instand gesetzt, saniert, auch erneuert und wieder aufgebaut werden. Finanziert wird diese gesellschaftliche Aufgabe allein aus den Überschüssen eines nachhaltigen Umgangs mit dem Stiftungsvermögen. Und das besteht aus Immobilien, Grundstücken und Wäldern. (Christine Flicker/Referentin PR ESPS)

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Limböck Gebäudereinigung LGK spendet erneut für Hospizarbeit

„MSpende Limboeck kleinit mir freut sich die ganze Belegschaft“, so die Geschäftsführerin Karin Limböck, dass wir als mittelständisches Unternehmen in der Lage sind, die überaus wichtige Hospizarbeit unterstützen zu können“. Die Summe in Höhe von 5.555,55 € fließt in den Spendentopf für den Umbau des neuen Hospizgebäudes, in dem in Zukunft statt wie bisher fünf Gäste, acht Gäste individuell und persönlich betreut werden können.  Ende 2015 soll das neue Hospiz fertig gestellt sein und dann wird die LGK auf einem der Namensschildchen am geplanten Spendenbaum zu finden sein. „Es bleibt nur zu wünschen, dass wir noch viele Spender finden, damit der Baum eine schöne, große Krone bekommt“, so Frank Schöberl, der Leiter des Hospizes Louise.

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Baubeginn am Hospiz Louise

Aktuell ist das Hospiz Louise, das eines dbaubeginn hospizer ältesten deutschen Hospize ist, noch in der Kaiserstraße 21 in einem ehemaligen Wohnhaus beheimatet. So lieb gewonnen und behaglich die Räume dort für Gäste und Mitarbeiter auch sind, machten sich in den vergangenen Jahren zunehmend die räumlichen Grenzen, das Alter der Bausubstanz und der technischen Anlagen bemerkbar. Insbesondere die fehlende Barrierefreiheit schränkte den Bewegungsradius der Hospizgäste ein. Für die Verantwortlichen stand fest, dass neue Räume gefunden werden mussten. Das Hospiz sollte aber weiterhin in der Heidelberger Weststadt bleiben. Der Freiburger Orden der Vinzentinerinnen stellte deshalb das ehemalige Schwesternwohnheim des St. Josefskrankenhauses in der Wilhelmstraße 3-5 zur Verfügung. Die angestrebten Verbesserungen wie zum Beispiel der barrierefreie Ausbau lassen sich dort gut umsetzen. „Die unmittelbare Nähe zum St. Josefskrankenhaus sichert die infrastrukturelle Versorgung. Trotzdem ist und bleibt das Hospiz ein Wohnhaus wie jedes andere in der Nachbarschaft. Mit dem Umzug wird die Arbeit der Hospizmitarbeiter an einem Ort stattfinden, an dem man gut für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet ist. Durch die Erweiterung von fünf auf acht Plätze können wir dort auch dem Bedarf gerechter werden“, erläutert Hospizleiter Frank Schöberl.

Im September dieses Jahres begannen die Arbeiten im neuen Haus. Derzeit wird das Gebäude rundherum aufgegraben und isoliert. Gleichzeitig wurden die Räume komplett entkernt, um Platz zu schaffen für neue Elektrik, Heizsysteme, Sicherheitsinstallationen, eine Aufzugsanlage und vor allem eine neue Raumaufteilung, die für die künftige Hospiz-Nutzung notwendig ist. „Wir haben sehr eng mit Herrn Schöberl und seinem Team zusammengearbeitet, um ein Haus zu schaffen, in dem wir optimal auf die Wünsche und Bedürfnisse der Hospizgäste eingehen können“, so Schmieg. „Aktuell wird häufig über aktive Sterbehilfe diskutiert. Ich bin mir sicher: Wenn es eine gute Situation gibt, in der Menschen ihre letzte Lebensphase verbringen können, in der sie betreut und begleitet werden, dann wird der Wunsch von Betroffenen nach aktiver Sterbehilfe nachlassen“, ergreift Frank Schöberl Stellung in der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Diskussion.

Manfred Albrecht, Schatzmeister des Fördervereins Hospiz Louise, erläuterte die Finanzplanung des Hospizumzugs: „Derzeit haben wir von zahlreichen Spendern und Sponsoren 2,15 Millionen Euro erhalten. Wir rechnen insgesamt mit Baukosten von 2,5 Millionen Euro und hoffen deshalb auf weitere Spenden“. Mit gutem Beispiel vorangegangen sind bislang die Dietmar Hopp Stiftung, die Theodor, Dr. Albert und Dr. Herbert Gätschenberger Stiftung, die Klaus Tschira Stiftung, die H+G Bank Stiftung sowie der Förderverein Hospiz Louise, der sich auch um die Finanzierung des laufenden Hospizbetriebes kümmert. Auch zahlreiche private Spender haben Gelder zusammengetragen, um dem Hospiz Louise ein neues Zuhause zu ermöglichen. (ckl)

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