Unsere Geschichte
Vorgeschichte und Anfang
Schwester Anna-Lioba Fackler hatte die Idee, die Sterbebegleitung in einem Hospiz institutionell zu etablieren. Durch ihre Vorarbeit und ihr Engagement gelang es ihr, einen Förderverein zu gründen, Spenden zu sammeln und den Orden davon zu überzeugen, das Haus in der Kaiserstraße 21 für diesen Zweck zur Verfügung zu stellen.
Dadurch übernahm der Orden die Verantwortung für das Hospiz und sicherte die finanzielle Unterstützung. Siegfried Wachter, Alfred Storch und Erich Scherer waren ebenfalls maßgeblich beteiligt und setzten sich stark für das Hospiz Louise ein.

Eröffnung
Das Hospiz Louise wird als fünftes Hospiz in Deutschland eröffnet
Erster Gast
Der erste Gast zieht ein und lebt eineinhalb Jahre im Hospiz.
1. Leitung
Schwester Anna-Lioba Fackler leitet das Hospiz. Sie richtet das Haus ein und kümmert sich um qualifiziertes Personal. Sie leistet in unzähligen Vorträgen Aufklärungsarbeit, um die Menschen mit der Hospizidee vertraut zu machen.
Schwester Anna-Lioba verhandelt in den ersten Jahren bei jedem neuen Gast mit den Krankenkassen um Zuschüsse. Sie arbeitet politisch erfolgreich an einer grundsätzlichen Vereinbarung mit den Krankenkassen, die 1998 umgesetzt wurde.
Im Jahr 2000 übernimmt Schwester Anna-Lioba den Schwerpunkt Öffentlichkeitsarbeit für das Hospiz.
2. Leitung
Günther Gehrlein leitet das Hospiz Louise. Unter anderem initiiert er ein Hospizkolloquium und führt 2002 die Musiktherapie ein.
Aktuelle Leitung
Frank Schöberl übernimmt die Leitung des Hospiz Louise.
1000. Gast
Der tausendste Gast wird aufgenommen.
Ordenseigenes Gebäude
Aufgrund der räumlichen und technischen Einschränkungen am bisherigen Standort wird der Umzug in ein ordenseigenes Gebäude in unmittelbarer Nachbarschaft beschlossen. Im September 2014 beginnen die Sanierung und die Umbauarbeiten der neuen Räumlichkeiten in der Wilhelmstraße 3.
Einweihung und Inbetriebnahme
Am 22. Januar wurde das neue Hospiz eingeweiht. Am 15. März zogen die ersten Gäste vom alten Standort in der Kaiserstraße in das neue Hospiz in der Wilhelmstraße.
Träger & Logo
Das Hospiz Louise steht unter der Trägerschaft des Ordens der Barmherzigen Schwestern des heiligen Vinzenz von Paul in Freiburg.
1846 kamen die ersten sechs Schwestern aus Straßburg und begannen ihren Dienst für Kranke und Arme im damaligen Klinischen Hospital. Ihre Spiritualität wurzelt im Erbe des hl. Vinzenz von Paul, dessen Grundhaltung „Liebe handelt“ zur tätigen Nächstenliebe inspirierte.
Der Orden breitete sich im Laufe der Zeit in der Erzdiözese Freiburg aus und engagierte sich besonders in Pflege, Erziehung und gemeindlicher Betreuung. In Heidelberg gründeten die Schwestern 1895 das St. Josefskrankenhaus und 1992 das Hospiz Louise.
Das Logo des Hospizes symbolisiert Geborgenheit und Offenheit, verbunden durch eine Brücke des christlichen Glaubens.