Limböck Gebäudereinigung LGK spendet erneut für Hospizarbeit

„MSpende Limboeck kleinit mir freut sich die ganze Belegschaft“, so die Geschäftsführerin Karin Limböck, dass wir als mittelständisches Unternehmen in der Lage sind, die überaus wichtige Hospizarbeit unterstützen zu können“. Die Summe in Höhe von 5.555,55 € fließt in den Spendentopf für den Umbau des neuen Hospizgebäudes, in dem in Zukunft statt wie bisher fünf Gäste, acht Gäste individuell und persönlich betreut werden können.  Ende 2015 soll das neue Hospiz fertig gestellt sein und dann wird die LGK auf einem der Namensschildchen am geplanten Spendenbaum zu finden sein. „Es bleibt nur zu wünschen, dass wir noch viele Spender finden, damit der Baum eine schöne, große Krone bekommt“, so Frank Schöberl, der Leiter des Hospizes Louise.

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Baubeginn am Hospiz Louise

Aktuell ist das Hospiz Louise, das eines dbaubeginn hospizer ältesten deutschen Hospize ist, noch in der Kaiserstraße 21 in einem ehemaligen Wohnhaus beheimatet. So lieb gewonnen und behaglich die Räume dort für Gäste und Mitarbeiter auch sind, machten sich in den vergangenen Jahren zunehmend die räumlichen Grenzen, das Alter der Bausubstanz und der technischen Anlagen bemerkbar. Insbesondere die fehlende Barrierefreiheit schränkte den Bewegungsradius der Hospizgäste ein. Für die Verantwortlichen stand fest, dass neue Räume gefunden werden mussten. Das Hospiz sollte aber weiterhin in der Heidelberger Weststadt bleiben. Der Freiburger Orden der Vinzentinerinnen stellte deshalb das ehemalige Schwesternwohnheim des St. Josefskrankenhauses in der Wilhelmstraße 3-5 zur Verfügung. Die angestrebten Verbesserungen wie zum Beispiel der barrierefreie Ausbau lassen sich dort gut umsetzen. „Die unmittelbare Nähe zum St. Josefskrankenhaus sichert die infrastrukturelle Versorgung. Trotzdem ist und bleibt das Hospiz ein Wohnhaus wie jedes andere in der Nachbarschaft. Mit dem Umzug wird die Arbeit der Hospizmitarbeiter an einem Ort stattfinden, an dem man gut für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet ist. Durch die Erweiterung von fünf auf acht Plätze können wir dort auch dem Bedarf gerechter werden“, erläutert Hospizleiter Frank Schöberl.

Im September dieses Jahres begannen die Arbeiten im neuen Haus. Derzeit wird das Gebäude rundherum aufgegraben und isoliert. Gleichzeitig wurden die Räume komplett entkernt, um Platz zu schaffen für neue Elektrik, Heizsysteme, Sicherheitsinstallationen, eine Aufzugsanlage und vor allem eine neue Raumaufteilung, die für die künftige Hospiz-Nutzung notwendig ist. „Wir haben sehr eng mit Herrn Schöberl und seinem Team zusammengearbeitet, um ein Haus zu schaffen, in dem wir optimal auf die Wünsche und Bedürfnisse der Hospizgäste eingehen können“, so Schmieg. „Aktuell wird häufig über aktive Sterbehilfe diskutiert. Ich bin mir sicher: Wenn es eine gute Situation gibt, in der Menschen ihre letzte Lebensphase verbringen können, in der sie betreut und begleitet werden, dann wird der Wunsch von Betroffenen nach aktiver Sterbehilfe nachlassen“, ergreift Frank Schöberl Stellung in der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Diskussion.

Manfred Albrecht, Schatzmeister des Fördervereins Hospiz Louise, erläuterte die Finanzplanung des Hospizumzugs: „Derzeit haben wir von zahlreichen Spendern und Sponsoren 2,15 Millionen Euro erhalten. Wir rechnen insgesamt mit Baukosten von 2,5 Millionen Euro und hoffen deshalb auf weitere Spenden“. Mit gutem Beispiel vorangegangen sind bislang die Dietmar Hopp Stiftung, die Theodor, Dr. Albert und Dr. Herbert Gätschenberger Stiftung, die Klaus Tschira Stiftung, die H+G Bank Stiftung sowie der Förderverein Hospiz Louise, der sich auch um die Finanzierung des laufenden Hospizbetriebes kümmert. Auch zahlreiche private Spender haben Gelder zusammengetragen, um dem Hospiz Louise ein neues Zuhause zu ermöglichen. (ckl)

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Spenden statt Geschenke

Spende Grün 3Bereits im März hat das Ehepaar 7.255 Euro zusammengetragen, in dem die beiden auf Geburtstagsgeschenke verzichteten und um Spenden baten. Nun haben sich die Münzhändler erneut ins Zeug gelegt und Ende Juli anlässlich des 25jährigen Geschäftsjubiläums erneut einen Spendenaufruf gestartet. Hier kamen bisher mehr als 5.000 Euro zusammen, die nun stellvertretend an Hospizleiter Frank Schöberl übergeben wurden. „Wir freuen uns ganz besonders über diese hohe Spende. Es ist großartig, dass uns das Ehepaar Grün über so lange Zeit treu bleibt und mit ihren Spenden unterstützt“, so Schöberl. Bereits 1999 hatten sich die Grüns für das Hospiz engagiert. „Damals“, so erinnert sich Susi Grün: „hatte unser Freund, der Musiker Freddy Wonder, selbst einen Freund im Hospiz. Den hat er häufig besucht und ihm Lieder vorgespielt. So sind wir auf das Hospiz aufmerksam geworden.“ (ckl)

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20 Jahre bewegte Geschichte im Hospiz Louise

Während des Festakts in der Kapelle des St. Josefskrankenhauses machten mehrere Festredner die Bedeutung eines Hospizes in der heutigen Gesellschaft deutHeeremannlich. Schwester Gerlanda, Oberin des Ordens der Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul in Freiburg, in dessen Trägerschaft das Hospiz steht, zeigte in ihrer Ansprache, wie notwendig eine fürsorgliche, liebevolle Begleitung und ein Ort für schwerstkranke und sterbende Menschen ist – insbesondere aus einer christlichen Haltung heraus. „Die Armen und Sterbenden sind die Herren und wir dürfen ihre Diener sein“, sagte sie. Ebenfalls aus einer christlichen Perspektive heraus betrachtete Franziskus Heereman, Abt der Benediktinerabtei Stift Neuburg, die Entwicklung der Sterbebegleitung. Er erinnerte an die Anfänge der Hospizbewegung, als man sich für diese Art der Krankenbetreuung noch rechtfertigen musste. „Das Hospiz ist eine Humanisierung des Sterbens“, so der Abt. In seiner Rede schilderte er eindrücklich seine persönlichen Erfahrungen in der Sterbebegleitung. „Wir Christen wünschen uns, dass der Tod kein Abgrund, sondern eine Schwelle ist. Wenn ich einmal sterben werde, wünsche ich mir jemanden an meiner Seite, der mit mir in Ehrfurcht und Dankbarkeit auf mein Leben zurückblickt und mit mir in Zuversicht auf das blickt, was kommt. Das ist genau das, was Sie hier im Hospiz leisten“, sagte Heereman.

Wolfgang Reinhard vom Amt für Soziales und Senioren der Stadt Heidelberg überbrachte die Grüße des Oberbürgermeisters und erinnerte an die Anfänge des Heidelberger dSr Gerlandaes Hospizes, die er selbst miterlebt hat. Er lobte besonders die Beharrlichkeit von Ordensschwester Anna-Lioba, die damals die Idee für die Einrichtung eines Hospizes hatte. Sein Dank galt vor allem den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern: „Im Hospiz Louise spürt man: Der Mensch steht im Mittelpunkt. Das ermöglichen Sie als Mitarbeiter und vollbringen damit jeden Tag aufs Neue eine großartige Leistung“. Auch lobte er das Wirken des Fördervereins, der mit über 650 Mitgliedern es über die Zusammenarbeit mit Stiftungen und Sponsoren und zahlreiche Veranstaltungen immer wieder schafft, das strukturell bedingte Defizit des Hospizes zu decken. Am Ende wagte Reinhard einen Blick in die Zukunft und verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass das Hospiz in naher Zukunft in neue Räume umziehen kann. Ein Haus in der Wilhelmstraße ist seitens des Ordens dafür vorgesehen. Allerdings stehen vor dem Umzug noch umfangreiche Umbaumaßnahmen an, für die das Hospiz Spender und Sponsoren sucht. „Ich hoffe, dass das neue Hospiz möglichst schnell umgebaut und eingerichtet werden kann, denn die gesellschaftlichen Umstände machen auch künftig einen solchen Ort notwendig“, schloss Reinhard.

Dem schloss sich Fördervereinsvorsitzender Roland Blatz an und dankte in seiner Rede allen Spendern Reinhardund Geldgebern, die das Hospiz Louise bis heute unterstützt haben. Gleichzeitig warb er aber für neue Spenden, denn nur damit könne die Einrichtung erhalten bleiben und solche Mammutprojekte wie der Umbau des neuen Hospizes gestemmt werden.

Hospizleiter Frank Schöberl zeigte in seiner Ansprache, was Hospizarbeit bewirkt. Er schilderte, wie sich ein Mann dafür bedankte, wie seine Frau in ihren letzten Tagen im Hospiz begleitet wurde und welchen Trost er selbst dabei empfinden konnte. Diesen Dank gab er an seine Mitarbeiter weiter: „Sie füllen das Hospiz mit Leben“, sagte er über die Haupt- und Ehrenamtlichen.

Gospels und Spirituals erklingen für das Hospiz Louise

Um die Hospizidee nach außen zu tragen und I     nteressierten einen Blick ins Heidelberger Hospiz zu gewähren hatten die Mitarbeiter und der Hospizförderverein Mitte Mai einen Hospiz-Infotag organisiert. In den Räumen der Louise-von-Marillac-Krankenpflegeschule gab es viel Wissenswertes zur Begleitung von Schwerkranken, zu Palliativversorgung, Seelsorge, Musiktherapie und weiteren Elementen der Hospizbewegung zu erfahren. Während des Tages kamen etwa 200 Besucher, um sich an Büchertischen und Ständen zu informieren, im Ruheraum Steinstelen zu bauen, an Klangreisen teilzunehmen oder Auszüge der Fotoausstellung „Lebenskunsterben“ zu betrachten. Frank Schöberl führte immer wieder kleine Gruppen durch die Räume des Hospizes und erzählte aus seinem reichhaltigen Erfahrungsschatz, wie unterschiedlich Sterbebegleitung sein kann: Von manchen werde der bevorstehende Tod angenommen, wenige würden sich bis zum Schluss dagegen wehren, weil sie das Gefühl hätten, noch etwas erledigen zu müssen. „Dann“, so Schöberl, „versuchen wir mit den Gästen diese Dinge zu Ende zu bringen.“ In Vorträgen informierten Klaus Holland von der Hospizgemeinschaft Schwetzingen über Patientenverfügungen und Dr. Ulrike Köhler über die Möglichkeiten häuslicher Palliativversorgung. Der Autor, Herausgeber und ehemalige Leiter des Kinderbuchverlags Beltz und Gelberg Hans-Joachim Gelberg las eindrucksvolle Texte, die sowohl Kinder wie auch Erwachsene berührten.

Höhepunkt und Abschluss der Jubiläumsfeierlichkeiten war das Benefizkonzert des Chores „Rainbow Gospel & Soul Connection“ in der St. Bonifatiuskirche. Die vielköpfige bunte Gruppe unter Leitung von Joe Völker bezauberte in einem zweistündigen Programm das Publikum im voll besetzten Gotteshaus. Begeistert applaudierten die über 300 Besucher aGemeindem Ende und dankten so Chor und Helfern für deren Engagement.

1.200 Gäste fürsorglich begleitet

Das Heidelberger Hospiz Louise wurde 1992 von Ordensschwester Anna-Lioba gegründet und war damals erst das fünfte Hospiz in Deutschland. Der Freiburger Orden der barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul übernahm die Trägerschaft und stellte das Haus in der Kaiserstraße 21 zur Verfügung. Bis heute haben dort mehr als 1.200 Menschen ihre letzten Tage verbracht. Mittlerweile ist das Hospiz mit seinen fünf Betten zu klein geworden und genügt nicht mehr vollständig den Ansprüchen an ein modernes Hospiz. Deshalb erwägen die Verantwortlichen derzeit den Umzug in ein größeres Haus in der Wilhelmstraße. Dieses muss vorab umgebaut werden, weshalb der Hospiz-Förderverein um Spenden und Sponsoren wirbt. (ckl)

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Neues Hospiz wird kommen

Neues Hospiz grafischer Entwurf 2Nach vielen guten Gesprächen hat sich der Freiburger Orden der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul als Träger des Hospizes dazu entschieden, den Umbau des künftigen Hospizgebäudes in der Wilhelmstraße anzugehen. Knapp die Hälfte der veranschlagten Bausumme von 2,5 Millionen Euro ist bereits durch Spenden finanziert. Für den Rest sollen noch weitere Spender gefunden werden. Bislang haben verschiedene Sponsoren Gelder gegeben und zugesagt, darunter der Förderverein Hospiz Louise, die „Dietmar Hopp Stiftung“ sowie die „Theodor, Dr. Albert und Dr. Herbert Gätschenberger Stiftung“.

So liebgewonnen die derzeit genutzten Räume in der Kaiserstraße 21 auch sind, so machen sich zunehmend die räumlichen Grenzen, das Alter der Bausubstanz und der technischen Anlagen bemerkbar. Insbesondere die fehlende Barrierefreiheit schränkt den Bewegungsradius von Gästen ein. Um der Einrichtung auch zukünftig einen adäquaten, fachlich herausragenden Fortbestand und damit die Grundlage für den würdevollen Umgang mit den Gästen zu ermöglichen, wurden verschiedenen Varianten der räumlichen Weiterentwicklung untersucht. Bedauerlicherweise sind diese in der Kaiserstraße nicht gegeben. Fest stand jedoch, dass das Hospiz auch weiterhin in der Weststadt seinen Platz haben soll. Nach verschiedenen Überlegungen kristallisierte sich das Gebäude in der Wilhelmstraße 3-5 als idealer Standort heraus. Die angestrebten Verbesserungen lassen sich dort gut umsetzen. Die unmittelbare Nähe zum St. Josefskrankenhaus sichert die infrastrukturelle Versorgung, trotzdem ist und bleibt das Hospiz ein Wohnhaus wie jedes andere in der Nachbarschaft. Mit dem Umzug wird die Arbeit der Hospizmitarbeiter an einem Ort stattfinden, an dem man gut für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet ist. Durch die Erweiterung von fünf auf acht Plätze kann man dort auch dem Bedarf gerechter werden.

Die nächsten Schritte auf dem Weg zum neuen Hospiz werden sein: Die Ausarbeitung der Baupläne und die Antragstellung der Baugenehmigung durch das betreuende Architekturbüro. Der Baubeginn wird dann voraussichtlich Ende 2013 sein.

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